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News Archiv


16.01.2023

Gewalt gegen Lehrpersonen

Beleidigungen, Mobbing, körperliche Angriffe – für eine zunehmende Anzahl Lehrpersonen ist das traurige Realität. Zwei von drei Lehrkräften haben in den vergangenen fünf Jahren Gewalt erlebt. Eine entsprechende Studie soll heute Montag vom Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) vorgestellt werden. Die Erkenntnisse basieren auf einer repräsentativen Umfrage unter Lehrpersonen aller Altersstufen der Deutschschweiz. Am häufigsten sind Lehrerinnen und Lehrer psychischer Gewalt ausgeliefert. Besorgniserregend ist dabei, dass in den meisten Fällen die Gewalt von den Eltern ausgeht. Aber auch Schülerinnen und Schüler würden zunehmend gewalttätig.. ... mehr

13.01.2023

Massnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Cyber-Sexualdelikten vorantreiben

Das Internet hat für Sexualstraftaten eine grosse Bedeutung. Kinder und Jugendliche sind besonders bedroht, wie ein Bericht des Bundesrats bestätigt. Mit schärferen Vorschriften sei es nicht getan. Vielerorts fehle es an Wissen und Sensibilität betreffend Phänomene, die für eine ohne Smartphone aufgewachsene Generation schwer fassbar sind. Das erschwere die Prävention, die oft ohne Einbezug der Eltern stattfinde. Der Bundesrat wird gezielt Massnahmen im Rahmen der Plattform "Jugend und Medien" umsetzen. Die Arbeit der Akteure, welche die Medienkompetenz fördern, soll besser koordiniert werden.. ... mehr

11.01.2023

Neue Leitfäden zum Thema Arbeit und psychische Behinderung

Psychische Erkrankungen sind immer noch ein Tabu. Besonders in der Arbeitswelt ist das Thema mit Ängsten verbunden. Angst von Betroffenen, die Stelle zu verlieren, nicht zu genügen. Berührungsängste von Arbeitgebenden. Offen und informiert über dieses Thema sprechen hilft beiden Seiten.. ... mehr

10.01.2023

Stärkung der Anerkennung von betreuenden Angehörigen auf Bundesebene

Fast alle betreuen irgendwann im Leben während einiger Zeit eine angehörige Person. Zwei Drittel dieser Betreuenden tun dies im erwerbsfähigen Alter. Ein Viertel von ihnen reduziert infolgedessen das Erwerbspensum. Die betreuenden Angehörigen erfahren mit wenigen Ausnahmen weder eine finanzielle noch eine gesellschaftliche Anerkennung. Diese könnte mit einfachen Massnahmen auf Bundesebene für alle Betroffenen optimiert werden. Das EKFF-Policy Brief Nr. 5, verfasst vom Kommissionsmitglied Valérie Borioli Sandoz, zeigt die Herausforderungen in der Schweiz auf und macht Verbesserungsvorschläge.. ... mehr

05.01.2023

ZH: Integrativer Unterricht 

Eltern, Bildungspolitikerinnen, Schulleiter und Lehrerinnen haben in den letzten Jahren teilweise hitzig über den Sinn und Zweck der integrativen Förderung diskutiert, so z.B. den Kantonen Zürich, Basel-Stadt, Bern oder Nidwalden. Die Meinungen dazu gehen weit auseinander. Gemäss einer Umfrage, welche das Forschungsinstitut GfS Bern durchgeführt hat, steht die Zürcher Stimmbevölkerung dieser schulischen Integration kritisch gegenüber. Zwei Drittel der Befragten wünschen sich die Kleinklassen für schwierige Kinder zurück. Die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner will trotz Gegenwehr am Prinzip der integrativen Förderung festhalten. Als Lösungsansatz für die Probleme schlägt sie sogenannte "Schulinseln" vor, wo Kinder eine Auszeit vom Regelunterricht nehmen können.. ... mehr

05.01.2023

Empfehlungen zur familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung

Die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und -direktoren (SODK) und die Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) verabschieden gemeinsame Empfehlungen zur Qualität und Finanzierung der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung. Die Empfehlungen tragen der Forderung nach schweizweiten Qualitätsstandards Rechnung - allerdings sind sie für die Kantone nicht verbindlich. . ... mehr

20.12.2022

Besserer Schutz behinderter Frauen vor Missbrauch

Das Parlament will zusätzliche Massnahmen des Bundes gegen Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen. Namentlich soll er dazu gemeinsam mit Kantonen und Verbänden Präventionsprogramme entwickeln. Als Zweitrat nahm der Nationalrat am Donnerstag eine entsprechende Motion der Tessiner SP-Ständerätin Marina Carobbio Guscetti an. Er fällte seinen Entscheid mit 132 zu 49 Stimmen bei einer Enthaltung.Der Ständerat hatte den Vorstoss bereits in der Sommersession gutgeheissen. Der Bundesrat muss diesen nun umsetzen.. ... mehr

16.12.2022

Preisverleihung "LISSA par excellence" 2022

Vier Schulen aus den Kantonen Zürich, Basel-Stadt, Obwalden und Zug wurden am 08.12.2022 für ihre Projekte im Bereich der Exzellenzförderung mit dem LISSA-Preis ausgezeichnet. Ausgeschrieben wurde der Preis von der „Stiftung für hochbegabte Kinder", die bereits seit 2004 den „LISSA-Preis" für Begabungs- und Begabtenförderung in den Schulen vergeben hat.. ... mehr

16.12.2022

Neuerscheinung in der EDITION SZH/CSPS zur bewegungsorientierten Sprachförderung

Im neuen Buch von Daniel Jucker "BEKOM (Bewegung – Kommunikation – Mobilität)" wird ein Konzept zur bewegungsorientierten Sprachförderung vorgestellt. BEKOM begleitet kleine Kinder auf kreativ-offene Weise in ihrer Entwicklung und fördert ihre Bewegungs- und Kommunikationsfähigkeit. BEKOM setzt dann ein, wenn Kinder autonomer werden, die Umgebung selbst erkunden und mit anderen Kindern spielen möchten. Das Konzept wird auf Expeditionen im Freien umgesetzt, angeregt durch das Alltägliche. Dabei werden Eltern und Erziehende eingebunden und Interventionen verschiedener Professionen zusammengeführt. . ... mehr

12.12.2022

Psychische Störungen: beispielloser Anstieg der Hospitalisierungen bei den 10- bis 24-jährigen Frauen 

Zwischen 2020 und 2021 stieg die Zahl der stationären Spitalaufenthalte wegen psychischer und Verhaltensstörungen bei Mädchen und jungen Frauen im Alter von 10 bis 24 Jahren um 26%, bei gleichaltrigen Männern um 6%. Zum ersten Mal waren psychische Störungen die häufigste Ursache für eine Hospitalisierung bei den 10- bis 24-Jährigen (19 532 Fälle), gefolgt von Verletzungen (19 243 Fälle). Die Spitaleinweisungen aufgrund von Suizidversuchen nahmen in derselben Altersgruppe um 26% zu, die ambulanten psychiatrischen Leistungen im Spital um 19%. Dies geht aus einer Analyse des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor, die sich mit der Behandlung von psychischen Störungen bei jungen Menschen in den Jahren 2020 und 2021 befasst. . ... mehr